Gesundzeit
Menschen


Podotherapie


In diesem Therapiekonzept werden die Osteopathie und die Versorgung mit propriozeptiven Einlagen miteinander verknüpft.

Therapieprinzip

Unsere Füße sind die Basis für unsere Haltung und Aufrichtung im Kampf gegen die Schwerkraft. Die Fußgewölbe werden durch Muskulatur und Bänder aufrecht gehalten. Erschlaffen diese, sinkt das Gewölbe ab.

In den darüber liegenden Gelenken (Knie, Hüfte) und der Wirbelsäule kann es, ähnlich einer Kettenreaktion, ebenfalls zu Veränderung kommen, weil der Körper versucht eine einigermaßen aufrechte Haltung beizubehalten. Das kann zum einen zu einer biomechanisch ungünstigen Belastung der Gelenke führen, was z.B. Kreuzschmerzen oder Kniebeschwerden verursachen kann. Zum anderen spiegelt sich diese Kettenreaktion in der betroffenen Muskulatur wider, meist in Form von Verspannungen oder ständig gleich gelagerten Muskelverletzungen.

Fehlstellungen der Füße können sich durch den gesamten Körper fortsetzen. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Fußfehlstellung mit Hilfe von Einlagen zu therapieren, um diese Kettenreaktion zu verhindern.

Aber auch der umgekehrte Fall ist möglich.

Zum Beispiel kann eine Blockade in einem der kleinen Beckengelenke (Iliosakralgelenk) oder der Lendenwirbelsäule den natürlichen Bewegungsablauf beim Gehen stören. Sehr oft muss dann der Fuß, als meist belastetes Glied in dieser Kette, diese verlorene Beweglichkeit ausgleichen. Daraus kann sich z.B. ein Senkfuss oder ein Hallux valgus (Abweichen der Großzehe) entwickeln.

Hier kann eine Versorgung mit Einlagen Beschwerden verursachen, weil dem Körper die Möglichkeit zur Kompensation genommen wird. In diesem Fall ist es notwendig, zuerst die Ursachen wie z.B. ein blockiertes Becken klassisch osteopathisch zu behandeln und bei einer weiteren Untersuchung wird über den Einsatz einer Einlage entschieden.



Podotherapie




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