

Kinderosteopathie
Der Begriff Kinderosteopathie bezeichnet die osteopathischen Behandlungen an Kindern und Babys. Bei letzteren werden vorwiegend craniosacrale Techniken angewandt. Nun werden Sie sich vielleicht fragen "Warum müssen bereits Babys behandelt werden? Welche Probleme können in so jungen Jahren auftreten?"
Erste Störungen aus osteopathischer Sicht können zum Beispiel vor, während und nach der Geburt auftreten. Die Natur hat den Köper für Neugeborene so ausgestattet, dass sie die Geburt gut überstehen können. Die Schädelknochen sind größtenteils noch nicht verknöchert und können sich gut komprimieren lassen. Nach der Geburt erweitern sich Kopf und Körper wieder. Unterstützt wird dieser Vorgang durch das Füllen der Lungen mit Luft.
Nicht immer laufen Geburten so ab, wie es sich die Eltern wünschen würden. Komplikationen können unter anderem sein:

Diese Situationen können den Körper des Neugeborenen stark komprimieren. Bei der Befunderhebung findet man bei diesen Babys häufig Dysbalancen der Muskulatur der Wirbelsäule und Bewegungseinschränkungen der Gelenke der Wirbelsäule und des Schädels.
Eltern bemerken solche Probleme zum Beispiel, weil die Babys mehr zu einer Seite schauen, den Kopf häufig überstrecken, die Arme und Beine asymmetrisch bewegen oder die Wirbelsäule verkrümmt ist (Skoliosen).
Über osteopathische Techniken können Bewegungseinschränkungen im Kopf und Körper ertastet und behandelt werden.
Weiters können osteopathische Behandlungen helfen bei:
Welche Techniken aus welchem Bereich der Osteopathie (strukturell, craniosacral, visceral) zur Anwendung kommen, entscheidet der/die OsteopathIn nach einem ausführlichen Gespräch mit den Eltern und Untersuchung des Babys oder Kindes. Die Therapie bei dem/der Osteopathen/in erfolgt nach Anordnung Ihres/r Arztes/Ärztin.
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