Gesundzeit
Menschen


Propriozeptive Einlagen


In der Podotherapie arbeitet man mit "propriozeptiven Einlagen".

Dabei werden speziell platzierte Korkkeile in eine dünne Ledersohle eingearbeitet. Diese Keile aktivieren über so genannte Propriozeptoren (Sensoren im Fuß) bei jedem Schritt die Fußmuskulatur.

Die Muskeln spannen an und halten so das Fußskelett aktiv in seiner physiologisch "richtigen" Position. Gleichzeitig speichert das Gehirn dieses Bewegungsmuster. Dadurch lernen die Muskeln das Fußgewölbe zu halten, auch wenn die Einlagen später weggelassen werden.

Die Einlagen sind dünn und passen daher in jeden Schuh. Sie werden maßgefertigt und sollten möglichst viel getragen werden (Trainingseffekt!).

Kontrollen erfolgen meist im Abstand von fünf bis sechs Monaten. Die Behandlung erfolgt auf Anordnung ihres Arztes.


Einlagen




Sporteinlagen (Fazilitierende Einlagen)

Für den Sportbereich werden so genannte fazilitierende Einlagen (Sporteinlagen) verwendet. Die spezielle Konstruktion dieser Sohle stoppt das Absinken des Fußgewölbes und lernt den Füßen, physiologisch richtig abzurollen. Das führt einerseits zu einer gesunden Belastung der Gelenke, andererseits bleiben den Muskeln genug Bewegungsreize, so dass sie selber aktiv werden.

Weiters kommt die fazilitierende Einlage bei gravierenden Fußfehlstellungen zum Einsatz.

Sporteinlage


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